Hannah Cooke

Mind the Gap

  • Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
    Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021

Hannah Cooks Installation eines überdimensionierten, in ruhigem Takt hin- und her schwingenden Pendels aus purem Messing verwehrt den Besuchenden den unmittelbaren Eintritt zur Ausstellung und zwingt sie zum Innehalten, um den richtigen Zeitpunkt des Passierens abzupassen.

  • Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
    Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
  • Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
    Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
  • Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021
    Hannah Cooke, Mind the Gap, 2021

Mit dieser Arbeit spielt Hannah Cooke unter anderem auf die wechselvolle Geschichte des Gebäudes der heutigen Städtischen Galerie an. Ursprünglich als Privatvilla konzipiert eröffnete hier vor genau 60 Jahren das Hellmut-Kienzle Uhrenmuseum.

Ada vs Abramović / Ada vs Emin

Die beiden im Loop präsentierten Zeitlupenvideos zeigen Hannah Cooke beim Stillen ihrer Tochter Ada in zwei ausstellungsähnlichen Umgebungen.

Mit diesen Videoarbeit möchte Cooke ein positives Gegenstatement zu Aussagen der beiden Künstlerinnen-Ikonen Abramović und Emin schaffen, dass Mutterschaft und Künstlerin sein nicht miteinander vereinbar wären. Auf humorvolle Weise hinterfragt Cooke dabei etablierte Machtstrukturen im Betriebssystem Kunst.

  • Hannah Cooke, Ada vs Abramović, 2021
    Hannah Cooke, Ada vs Abramović, 2021

Im ersten Video sitzt Cooke scheinbar Marina Abramović gegenüber, als diese 2010 im New Yorker Moma ihre Performance “The Artist is Present“, realisierte. Im zweiten sitzt Hannah Cooke mit Ada auf einem verwüsteten Bett, das jenem aus Tracey Emins Installation „My Bed“ nachempfunden ist.