Jochen Wagner

Back and forth, forever

Jochen Wagner untersucht in seinen Arbeiten Themen wie Transparenz, Durchlässigkeit und Fluidität. Für die Fensterfront im Erdgeschoss der Galerie hat er eine Video-Arbeit realisiert, die nur für Passanten im Außenraum zugänglich ist.

Ab Anbruch der Dunkelheit, zwischen 18 und 6 Uhr, sieht man darauf den Künstler in Rückenansicht, der in scheinbar nie endender Wiederholung die Fenster der Galerie streicht und wieder reinigt. Jochen Wagner thematisiert dabei das Verhältnis zwischen Innen und Außen, zwischen Erscheinen und Vergehen, zwischen Bewegung und Blockade. In immer wiederkehrender Schleife spielt die Arbeit mit der Frage nach Durchlässigkeit und Grenze und dem Verständnis von Beharrlichkeit und Dauer.

  • Back and forth, forever, 2021 Videoarbeit, in situ, Installationsansicht
    Back and forth, forever, 2021 Videoarbeit, in situ, Installationsansicht

Ich stütze sein Wagnis (JetztHier)

  • Jochen Wagner, ich stütze ein Wagnis (JetztHier), 2021
    Jochen Wagner, ich stütze ein Wagnis (JetztHier), 2021

Das Bildmotiv der in Schwenningen entstandenen Arbeit von Jochen Wagner ist eine Naturstudie aus dem unmittelbaren Umfeld der Galerie. In einer eigens entwickelten Technik setzt Wagner einen handelsüblichen Flachbrettscanner ein, um das Bild dieser Wildpflanze in ihrer selbst gewählten Umgebung einzufangen.

In siebenfacher Vergrößerung platziert er diese Aufnahme im ehemaligen Gewächshaus der „Kienzle Villa“ die heute als überdachter Veranstaltungsraum genutzt wird. Sowohl Wildpflanze als auch ihr Abbild stehen dabei an einem Ort, der nicht für sie geplant ist. In regelmäßigem Rhythmus wird das Gewächshaus von oben durch einem auf dem Vordach platzierten Rasensprinkler gewässert.

  • Jochen Wagner, ich stütze sein Wagnis (JetztHier), 2021
    Jochen Wagner, ich stütze sein Wagnis (JetztHier), 2021